Lesungen sind immer aufregend und ein bisschen beängstigend und wunderschön: Man darf Leuten, die ehrliches Interesse an der eigenen Arbeit haben, einen kleinen Einblick geben – und meist wird man mit wohlwollendem Applaus belohnt.
Auftritte zusammen mit anderen Künstlern sind eine ganz andere Liga. Am 14. Juni dieses bisher doch recht schönen Jahres hatte ich die Chance, einen solchen Auftritt zu absolvieren – im intimen Rahmen eines Wohnzimmer-Konzerts bei meinem guten Freund <dE/mutE>, dessen neue Platte (ja, genau die: WORDS, das Wunderwerk!) am Ende des Abends auch vorgestellt wurde. Ein Genuss – nicht zuletzt aufgrund der großartigen Videos von Ingo Loeb, dem KALENDARIUM-Chefvisualisierer:
Doch den Anfang durfte tatsächlich ich machen. Ich neige zur Nervosität, wenn ich in der Öffentlichkeit lesen muss, und trinke dagegen gemeinhin einen schönen Whisky. Damit ich nicht mal wieder zu voll zum Lesen bin, bat ich um den ersten Auftritt.
Meine wunderbare Verlagskollegin Claudia Rapp betrat nach mir die „Bühne“ und gab einen Auszug aus ihrem neuen-alten Roman „Summer Symphony“ zum Besten. Wenn ich ihr nicht bereits nach der Lektüre des Vorgängers „Zweiundvierzig“ verfallen wäre, nun wäre ich es!
Man kann nicht beschreiben, was die Musik und die Stimme von Mary Urbach auslösen können! Man muss sie erlebt haben – als kleinen Vorgeschmack empfehle ich die aktuelle Platte „Zindagi“:
C. M. Singer las anschließend für uns ihren mehr als geglückten Beitrag aus der demnächst erscheinenen Anthologie „Zauberhaftes Frühstück“ des Amrûn Verlags:
Danke, <dE/mutE>- für einen wunderbaren Abend und die Chance, mit solch talentierten Menschen auftreten zu dürfen!
Und er macht weiter: Im Oktober wird wieder ein Taunuszimmer stattfinden, diesmal mit nur einem ausgesprochen sehenswerten Gast… Vielleicht bekommt Ihr ja eine Einladung.
Die Fotos in diesem Beitrag hat Bettina Pudmensky zur Verfügung gestellt – vielen Dank!